Wellington ist eine sehr spannende Stadt! Es ist zwar eine typische Hauptstadt mit Regierungsgebäuden (teils architektonisch sehr originell) und doch ist sie ganz
anders!
In der Stadt leben 200'000 Menschen; im Grossraum 500'000.
Sie liegt am Südende der Nordinsel an der Cook Strait die die Süd- und die Nordinsel trennt. Nicht umsonst hat die Welly (so nennen die Leute hier ihre Stadt) den Übernamen "Windy City" - es geht
echt immer ein mehr oder weniger starker Wind.
Die Cook Strait ist so schwierig zu segeln, dass es weder James Cook noch Abel Tasmann schafften in der Bucht von Wellington anzulegen.
Echt grossartig ist das riesige Nationalmuseum Te Papa. Von Geschichte über Kunst bis zu Land und Leute ist alles sehr interaktiv und spannend dargestellt.
Nach bald drei Wochen fällt uns auf, wie stark "Erdbeben" die Menschen in Neuseeland beschäftigt. Wir haben grosse Teile der Pazifikküste bereist ... weder in den USA noch zwischen
Ecuador und der Südspitze Südamerikas war das echt ein Thema. Es liegt wohl daran, dass Neuseeland erst vor wenigen Jahren mit dem Christchurch-Beben hart getroffen wurde. Auch im Te Papa
ist eine ganzer Teil dem Thema gewidmet ... sogar mit einem Erdbeben-erlebnis in einem Einfamilienhaus.
Spannend auch, dass wir hier die sonst weltweit zu findenden üblichen Verdächtigen wie H&M, zara nicht entdeckt haben ... sie fehlen uns nicht.
Mitten aus der Stadt führt eine Standseilbahn auf den Aussichtsberg. Hier mal ein Beweis, dass wir effektiv dort sind ;-).
Essen in Wellington ... da reiht sich Restaurant an Cafe an Restaurant an Cafe ... wer da nichts Feines findet, ist selber schuld.
Für unseren Geschmack hat auf der Nordinsel Welly als place to live "gewonnen".
Das war's von der Nordinsel ... jetzt geht es mit der Fähre über die Cook Strait auf die Südinsel ... bis dann ...
... Album ... unter der Karte (zum Vergrössern auf die Karte klicken):